Die Künstler

Horst Antes

Mit seiner klaren, starken Bildsprache war Horst Antes in den frühen 60er Jahren einer der ersten Vertreter einer neuen figurativen Malerei in Deutschland. Sein Grundthema ist der "Kopffüßler"-Mensch. Ob leuchtend expressiv oder in asketischer Zurücknahme, fast immer weist Antes auf den Menschen als Einzelerscheinung, allenfalls auf den Menschen in seiner Behausung.

Kunstwerk "Edition für UNICEF 2004"
Kunstwerk "Thomapyrin® Edition"

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Elvira Bach

Elvira Bach, eine der "jungen Wilden", kann für sich in Anspruch nehmen, durch einen zumindest für Insider unerwarteten künstlerischen Kurswechsel den Kunstbetrieb Ende der siebziger Jahre in einen Zustand absoluter Irritation und Ratlosigkeit gestürzt zu haben. Heute ist Elvira Bach ruhiger geworden. Die Zeiten ihres vagabundierenden, rastlosen Lebens scheinen vorüber zu sein. Glaube, Liebe und Hoffnung schreibt sie ergänzend zu ihrer Graphik.

Kunstwerk "Edition für UNICEF 2004"
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Stephan Balkenhol

Stephan Balkenhol wurde 1957 in Fritzlar, Hessen geboren. 1976-1982 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Auf Reisen nach Kopenhagen, London, München, Paris und Rom studiert er Museumssammlungen und Kunst im öffentlichen Raum. 1982 beginnt Balkenhol mit Holz zu arbeiten. 1986 Arbeitsstipendium der Freien und Hansestadt Hamburg. 1989 Förderpreis zum Internationalen Preis des Landes Baden-Würtemberg. 1990 Bremer Kunstpreis. Seit 1991 Professur an der Akademie für Bildende Künste Karlsruhe. Stephan Balkenhol lebt und arbeitet in Karlsruhe und Meisenthal, Frankreich.

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Georg Baselitz

Einer der wichtigsten deutschen Vertreter in der Welt der Malerei, Georg Baselitz, stellt seine Motive zumeist auf den Kopf. Damit hat er eine Möglichkeit gefunden, das Motiv loszuwerden und es zugleich zu behalten. "Wenn man aufhören will, ständig neue Motive zu erfinden, aber trotzdem weiter Bilder malen will, so ist die Umkehr des Motivs die nahe liegendste Möglichkeit", sagt Baselitz. "Die Hierarchie, in der der Himmel oben und die Erde unten liegt, ist ja ohnehin nur eine Verabredung, an die wir uns zwar gewöhnt haben, an die man aber durchaus nicht glauben muss."

Kunstwerk "Thomapyrin® Edition"
Kunstwerk "Edition für UNICEF 1998"

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Bram Bogart

Bram Bogart wurde 1921 in Delft (Holland) geboren. 1933-1936 Lehre als Maler uns Dekorateur in Delft. 1939 Beginn seiner Karriere als Kunstmaler. 1943-1944 Studium an der Kunstakademie in Den Haag. Kontakte zur Gruppe COBRA und deutschen Künstlern des Informal. 1989 erste Aquagravuren. 1996 erste Carborundumradierungen. 1997-1999 entstehen weitere Aquagravuren. Bram Bogart lebt und arbeitet seit 1988 in Kortenbos, Belgien.

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Eduardo Arranz Bravo

Die großen Fragen nach Leben, Liebe, Schmerz und Tod sind die Themen der ausdrucksstarken Bilder von Eduardo Arranz Bravo. Er zählt zu den bekanntesten Malern der iberischen Halbinsel. Seine Werke sind in wichtigen Museen und öffentlichen Sammlungen in Amerika und Europa vertreten. Für die Olympischen Spiele in Barcelona gestaltete er insgesamt drei Briefmarken und das Olympische Komitee kaufte insgesamt 27 großformatige Werke für das Olympische Museum in Lausanne.

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Sandro Chia

Sandro Chia wurde 1946 in Florenz in Italien geboren. Seit 1971 Ausstellungen in Rom, Turin, Florenz und Genua. Ab 1979 internationale Ausstellungen in Galerien und Museen. 1982 Teilnahme an der "documenta" 7 in Kassel, 1984 Biennale in Venedig. Ebenso 1988. Seine Werke sind in allen wichtigen Museen weltweit vertreten. Zahlreiche Publikationen dokumentieren sein Schaffen. Sandro Chia lebt und arbeitet in Italien, Österreich und den Vereinigten Staaten von Amerika.

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Christo und Jeanne-Claude

Als bulgarischer Emigrant lernte Christo Javacheff die Generalstochter Jeanne-Claude in Paris kennen. Nach ihrer Heirat 1958 begann die Karriere der "Verpackungskünstler", während der viele außergewöhnliche Kunstwerke entstanden. Die Verhüllung kleinerer Objekte, die in limitierter Auflage auf den Kunstmarkt gebracht wurden, war für Christos künftige Laufbahn besonders wichtig, da sie zur Finanzierung seiner Projekte beitrugen, die immer aufwendiger wurden.

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Corneille

Der heute 80jährige Corneille zählt zu den bedeutenden Erneuerern der europäischen Nachkriegsmalerei. Sein Name ist vor allem verbunden mit der internationalen Künstlergruppe COBRA, die von 1948 bis 1951 bestand und deren Gründungsmitglied Corneille war.

Für Corneilles charakteristische Bildsprache ist die Passion für Afrika, die intensive Beschäftigung mit der Landschaft und der Kultur dieses Kontinentes ausschlaggebend. Das Erlebnis der überwältigenden Wüstenlandschaften, die strenge Expressivität der Masken und Statuen und die Farbenpracht des afrikanischen Alltags haben die Vorstellungskraft Corneilles stark inspiriert.

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Felix Droese

Felix Droese wurde 1950 in Singen/Hohenwill geboren. Ab 1970 Kunstakademie Düsseldorf. 1976 wird die Bewerbung als Meisterschüler abgelehnt, darauf folgt die Beendigung des Studiums. 1981 Arbeitskontakte mit der "Free International University" (FIU) in Düsseldorf. 1983 Teilnahme an der "documenta" 7 in Kassel. 1986 Übernahme einer Professur an der Städelschule, Hochschule für Bildende Kunst, Frankfurt; kündigt die Professur nach dem Wintersemester 1986/87 selbst wieder auf. 1988 Vertreter der BRD auf der Biennale in Venedig. Seit 1990 lebt und arbeitet er in Mettmann-Diepensiepen.

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Rainer Fetting

Der in New York und Berlin lebende Künstler gehört zu den deutschen Malern des Neo-Expressionismus. Trotz der Vitalität der Darstellung klingt in Fettings Werken auch die Erfahrung menschlicher Verlorenheit durch: Seine künstlerische Identifikationsfigur ist denn auch die tragische Gestalt Vincent van Goghs, seine Bildwelt die der Großstadt mit ihren Randgruppen, für die er Partei ergreift.

Eines der wichtigen Themen, mit denen sich Fetting seit Beginn seiner Laufbahn beschäftigt, ist das Selbstportrait. Bilden die frühen Selbstportraits den Maler in voller Größe in einer hellen und lebendigen Farbigkeit ab, zeigen die überwiegend dunklen Selbstbildnisse des reifen Künstlers sein Gesicht mit dem bohrenden Blick.

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Günther Förg

Die Einfachheit, die scheinbare Leichtigkeit und Schnelligkeit in Ausführung und Einprägsamkeit prägen die Malerei von Günther Förg. Die Farbgebung der Bilder ist ebenso einprägsam wie die Form, entzieht sich aber genauer Benennbarkeit. Leichter ist es, vom Formschema der jeweiligen Bilder zu sprechen, da dieses beschreibbar und leicht zu merken ist.

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Gustavo

Die Bilder von Gustavo sind ein Cocktail aus Expressionismus, Surrealismus und politischer Verarbeitung des Erlebten in Spanien unter dem Franco-Regime. Heute fühlt sich Gustavo - nach seiner Zeit in Paris, Brüssel, fast 20 Jahren in Berlin und seit fünf Jahren auf Mallorca - frei. "Ich bin kein Gefangener eines Weges, eines bestimmten Stiles, Kritiker werden schon noch einen Begriff für meinen Stil finden."

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Alfred Hrdlicka

Alfred Hrdlicka wurde 1928 in Wien, Österreich geboren. 1945 -1952 Studium der Malerei und 1953-1957 Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste. 1964 Teilnahme an der Biennale Venedig. 1971-1973 Berufung an die Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, anschließend 1973-1975 Lehrtätigkeit an der Staatl. Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. 1975 erneute Berufung an die Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. 1986 Berufung an die Hochschule der Künste Berlin. Alfred Hrdlicka wohnt und arbeitet in Wien.

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Jörg Immendorff

Zwischen subjektivem Befinden und objektiven Herausforderungen pendelt auch die Grafik von Jörg Immendorff: "Wenn es ruhig ist, sitzt du im Tal und schnitzt Pfeile - Wohlbefinden. Aber sobald die Situation Auseinandersetzung und Kampf erfordert, schießt du sie auf den Hügel ab. Ich habe immer die jeweilige Situation zum Material meiner Arbeit gemacht. Die Ideologien haben sich als unnütz erwiesen. Begriffe wie rechts oder links sind aufgehoben. Ich sehe mich trotzdem nicht in einer wesentlich anderen Position, weil ich nach wie vor nur die Möglichkeit für ein Bild zu finden brauche und die muss ich in der Realität, meiner Realität finden."

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Maxim Kantor

Der 1957 in Moskau geborene Maxim Kantor bringt in seinen Bildern seine Sympathie mit den Unterdrückten zum Ausdruck, ruft aber auch andere zur Solidarität auf. Ängste, Not und Hunger, Einsamkeit und Verzweiflung der einzelnen und die Logik zwischenmenschlicher Beziehungen sind sein. Der international renommierte Künstler hat 1997 auch den russischen Pavillon bei der Biennale in Venedig gestaltet.

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Helge Leiberg

Tanzende Figuren sind das zentrale Motiv im Werk von Helge Leiberg seit mehr als fünfzehn Jahren. Darstellungen rauschhafter Situationen, die eine überzeitliche Gültigkeit besitzen, zur Substanz dessen verstoßen, was das Machbare ausmacht. Die Beziehung der Geschlechter: Trieb, Liebe, Eifersucht, Rivalität. Es werden Einblicke und Einsichten gewährt, die sich zum universellen Bild des Lebens zusammensetzen.

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Markus Lüpertz

Penck folgte der 1941 in Böhmen geborene Markus Lüpertz mit seiner Annäherung an den Schlüsselbegriff "Wohlbefinden: Es ist schwierig zu definieren, ich denke, individuell zu sehen. Ich fühle mich wohl im Kreise meiner Kinder, in den Armen meiner Frau und wenn ich ein Bild vollendet habe." Die Lüpertz-Grafik "Parsifal" entstand als eine in der künstlerischen Arbeit seltene Kombination von Holzschnitt und Kaltnadelradierungen.

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Heinz Mack

Der 71-jährige Künstler Heinz Mack ist Bildhauer und Maler, Realist und Utopist - und er ist in keiner "Schublade" der modernen Kunst unterzubringen.

Licht spielt für Mack eine zentrale Rolle. Er bevorzugt jene Farben, die im Lichtspektrum als Sequenz erscheinen, als ein in sich stimmiges Kontinuum des Farblichts. Seit den 90er Jahren haben Formen nur noch die Bedeutung einer rhythmischen Begrenzung, innerhalb derer das Licht als Farbe in Erscheinung tritt.

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A. R. Penck

Der Künstler A. R. Penck setzt sich seit Mitte der 60er Jahre mit dem Bild als einer Art Zeichensprache und als Vermittler von Signalen und Informationen auseinander. Penck sagt: "Signale steuern Verhalten, Signale setzen Antriebe in Bewegung oder hemmen sie, Signale bewirken Erregung, Stimmung des Gesamttonus. Existenz, Entfaltung, Gelingen, Zerfall gesteuert durch Signale." Penck entwickelte Systeme, die Methoden der Kybernetik wie Standard, Kontrolle, Fehlverhalten und Vergleich in ein Repertoire von typisierten Motiven übertragen.

Die an Kinder- und Höhlenzeichnungen erinnernden Strichmännchenfiguren und archetypischen Symbole stellen modellhafte und kollektive Existenzformen der Menschen dar: Verhaltensweisen, Erfahrungen und Ereignisse.

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Arnulf Rainer

Der 72-jährige Österreicher Arnulf Rainer zählt weltweit sicherlich zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern. Er ist so etwas wie der Gegenpart zum amerikanischen abstrakten Expressionismus mit Rothko und Newman an der Spitze.

Rainers Kunst ist eine Suche, in der das Persönliche und das Malerische zusammenfallen und in der drei Aspekte allgemein unterschieden werden können: ein existentieller, ein kontemplativer und ein expressiver.

Bezugnehmend auf seine Selbstportraits sagt er: "Ich möchte mich selber in konzentrierter Form reproduzieren - das was ich war, das was ich bin und das was ich sein werde."

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Salomé

Salomé wurde 1954 als Wolfgang Cihlarz in Karlsruhe geboren. 1974 Beginn des Studiums an der Hochschule der Künste in Berlin, später Meisterschüler bei K. H. Hödicke. 1979 Beschäftigung mit Performance und Musik, was bis Mitte der 80er Jahre für ihn wichtiges Ausdrucksmittel bleibt. 1982 Teilnahme an der Biennale in Sydney, der "documenta" in Kassel sowie der Biennale in Venedig. 1983 Stipendium des DAAD für New York. Salomé lebt und arbeitet in Los Angeles und Idaho, jedoch überwiegend in Berlin.

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Bernard Schultze

Bernard Schultze wurde 1915 in Pila/Schneidemühl, Polen geboren. 1934-1939 Studium an der Hochschule für Kunsterziehung Berlin und an der Kunstakademie Düsseldorf. 1945 Verlust aller bisherigen Arbeiten. Seit 1951 regelmäßig Aufenthalte in Paris, viele Auslandsbesuche und ausgedehnte Studienreisen. 1952 Gründungsmitglied der Gruppe "Quadriga" in Frankfurt am Main. 1969 Kunstpreis der Stadt Köln. 1972 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin. 1983 Großer hessischer Kunstpreis. 1986 Lovis Corinth Preis. Bernard Schultze lebt und arbeitet in Köln.

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Walter Stöhrer

In Opposition zu den in den 50er Jahren vorherrschenden Tendenzen der Abstraktion fand Walther Stöhrer zu einer Synthese aus informellem Gestus und zeichnerischer Figuration. Stöhrer nimmt hiermit eine Außenseiterposition innerhalb des Neo-Expressionismus ein. Seine künstlerischen Wurzeln liegen in dem aus der Schrift entwickelten, gestischen Duktus Jean Dubuffets und der Formensprache der Gruppe Cobra. Seine Arbeiten beeinflussten maßgeblich die "Heftige Malerei" der 80er Jahre.

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Stefan Szczesny

Stefan Szczesny wurde 1951 in München geboren. Ab 1969 Studium an der Akademie für Bildende Künste in München. 1975-1982 verschiedene Stipendien und Preise: DAAD Stipendium in Paris, Stipendium Villa Romana in Florenz, Rom-Preis und Stipendium in der Villa Massimo. 1984-1985 Reisen nach Polen, New York, Tunesien, 1990-1993 Reisen in die Karibik. 1996 Internationaler Senefeld Preis für Druckgraphik. Seit 1974 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen. 1997-1998 Druck von Grafikserien und Arbeit an Glasskulpturen. In 2000 Living Planet Art Project und Expo 2000 Hannover sowie Dreharbeiten für eine filmische Biographie. Stefan Szczesny lebt und arbeitet in Saint Tropez, Köln, New York und auf Mustique in der Karibik.

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Antonio Tàpies

Antoni Tàpies wurde 1923 in Barcelona geboren. Besuch der Schule in Barcelona bis 1942, danach Sanatoriumsaufenthalt im Gebirge wegen eines Herz- und Lungenleidens. 1943 - 1946 Jurastudium. Er bricht sein Studium ab, um sich ganz der Malerei zu widmen. Freundschaft mit Schriftstellern und Malern. Aufenthalt in Paris. 1952, 1954 und 1958 Teilnahme an der Biennale in Venedig und der "documenta" 2 und 3 in Kassel (1959 und 1964). Es folgen internationale Ausstellungen und Auszeichnungen. Ab 1973 Retrospektiven in Europa, Amerika und Asien. 1979 ernennt man ihn zum Mitglied der Berliner Akademie der Künste. 1981 erhält er die Goldmedaille für Kunst vom Spanischen König. Das Royal College of Art verleiht ihm die Ehrendoktorwürde. Andere Auszeichnungen folgen, u. a. Ehrendoktor der Universität Barcelona. 1990 wird die Fundacío Antoni Tàpies eröffnet. Der Künstler lebt und arbeitet in Barcelona.

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Rosemarie Trockel

Rosemarie Trockel wurde 1952 in Schwerte in Westfalen geboren. 1974 bis 1978 Ausbildung in Köln an der Werkkunstschule. Zunächst zeichnet sie, ab 1981 arbeitet sie an dreidimensionalen Werken. Nach zahlreichen Ausstellungen in Galerien findet 1985 ihre erste Museumsausstellung in Bonn statt. Es folgen unter anderem Ausstellungen in der Kunsthalle Basel und im Frankfurter Museum für Moderne Kunst, ebenso in New York im Museum of Modern Art. Teilnahme an der Biennale Sao Paolo 1994. Seitdem Wanderausstellungen von Skulpturen und anderen Werken weltweit. Rosemarie Trockel lebt und arbeitet in Köln.

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Günther Uecker

Der Nagel spricht für sich - die Nägel ergeben dynamische Strukturen, verwandeln sich in anmutende Rhythmen oder werden in geometrische Reihungen gesetzt, die den Bildrahmen sprengen, Grenzen zum Kippen bringen und ins Dreidimensionale ausstrahlen. Nicht von ungefähr ist die Lichtfarbe - oder Nichtfarbe - Weiß für Günther Uecker eine Herausforderung, weil er mit ihr Licht und Schattenverhältnisse "einfangen" kann.

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Max Uhlig

Der Dresdner Max Uhlig entwickelte in der DDR unbeirrt und zielstrebig eine unverwechselbare und eindringliche Bildsprache. Getreu seinem Motto "…immer versuchen, die Ganzheit in einem Zuge zu greifen und dabei das möglichst Totale zu geben" hat Uhlig sich hier auf eindrucksvolle Weise mit dem Komponisten Igor Strawinsky auseinandergesetzt, der, laut Biographie, Zeit seines Lebens starke Kopfschmerzen hatte.

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Tom Wesselmann

Tom Wesselmann wurde 1931 in Cincinnati im Bundesstaat Ohio/USA geboren. 1945 - 1951 Studium am Hiram College in Ohio, danach Psychologie-Studium in Cincinnati. Teilnahme am Korea-Krieg, anschließend Fortsetzung seines Studiums in Cincinnati an der Kunstakademie. Erste Cartoons entstehen. 1956 - 1959 Ausbildung an der Cooper Union School for Art and Architecture in New York. Seit 1961 Teilnahme an zahlreichen internationalen Ausstellungen. Tom Wesselmann lebt und arbeitet in New York und Ohio.

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(letzte Aktualisierung: 30. Juni 2010)

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