Horst Antes sucht in seiner frühen Malerei einen Weg zwischen figurativer Malerei und dem Informel. Sein Grundthema ist der "Kopffüßler"-Mensch. Ob leuchtend expressiv oder in asketischer Zurücknahme, fast immer weist Antes auf den Menschen als Einzelerscheinung, allenfalls auf den Menschen in seiner Behausung.
Mit 29 Jahren übernehmen Antes einen Lehrauftrag an der Akademie in Karlsruhe. Zwischen 1967 und 1973 hat er dort und an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Berlin eine Professur inne. 1984 nimmt Antes die Lehrtätigkeit an der Karlsruher Akademie wieder auf und unterrichtet dort für weitere 16 Jahre.
Der Künstler lebt und arbeitet seit 1990 in Karlsruhe, Florenz und Berlin.
Kunstwerk für Kunstmappe „Schmerztransformationen“ (2004)
Kunstwerk für „Thomapyrin® Kunstedition“
Elvira Bach wurde 1951 im Taunus geboren. Sie lernte an der Staatlichen Glasfachschule in Hadamar. Sie ist die einzige Frau Im Kreis der Jungen Wilden, die den Durchbruch schaffte. In ihrem neoexpressionistischen Frauenbildnis spiegeln sich die Themen ihres eigenen Lebens wider. Die Ähnlichkeit der Bilder mit ihrer eigenen Person ist unverkennbar. Bis heute ist sie ihrem kraftvollen Malstil treu geblieben. Elvira Bach lebt und arbeitet in Berlin.
Kunstwerk für Kunstmappe „Schmerztransformationen“ (2004)
Kunstwerk für „Thomapyrin® Kunstedition“
Stephan Balkenhol wurde 1957 in Fritzlar, Hessen geboren. 1976-1982 studierte er an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. 1982 beginnt Balkenhol mit Holz zu arbeiten. Seit 1991 hat er eine Professur an der Akademie für Bildende Künste in Karlsruhe inne.
Balkenhol stellt Skulpturen, Reliefs, Zeichnungen und Siebdrucke her. Grob gehauene und farbig bemalte Holzskulpturen sind sein Markenzeichen. Menschen, Tiere und Architekturen stehen im Mittelpunkt seiner Darstellungen. Teilweise werden diese auch surreal kombiniert. Er gibt seinen Figuren bewusst einen indifferenten Ausdruck, damit dem Betrachter Deutungsmöglichkeiten bleiben.
Balkenhol lebt in Karlsruhe und Meisenthal in Lothringen und hat in Berlin ein Atelier.
Kunstwerk für Kunstmappe „Schmerztransformationen“ (2004)
Baselitz prägte mit seinen Werken die moderne Malerei ab 1960. Mit teils obszönen Darstellungen, vor allem Anfang der 1960er Jahre, wirkte er stark provokativ.
Mitte der 60er Jahre fängt Baselitz an, die Bildmotive in Streifen zu zergliedern und neu zusammenzufügen; seine sogenannten Frakturbilder. Dies führte u. a. 1969 zur Motivumkehr mit seinem Bild „Der Wald auf dem Kopf“. Mit dem Umdrehen seiner Bilder nahm er dem Bild seinen Inhalt, machte also den Bildgegenstand gegenstandslos und damit abstrakt. Damit hat er eine Möglichkeit gefunden, das Motiv loszuwerden und es zugleich zu behalten. "Wenn man aufhören will, ständig neue Motive zu erfinden, aber trotzdem weiter Bilder malen will, so ist die Umkehr des Motivs die nahe liegendste Möglichkeit", sagt Baselitz. "Die Hierarchie, in der der Himmel oben und die Erde unten liegt, ist ja ohnehin nur eine Verabredung, an die wir uns zwar gewöhnt haben, an die man aber durchaus nicht glauben muss." Auf diese Weise inhaltsleer geschaffen, sind Baselitz' Bilder nicht interpretier-, sondern lediglich betrachtbar.
Kunstwerk für „Thomapyrin® Kunstedition“
Kunstwerk für Kunstmappe „Meine Kindheit – Schmerz und Heilung“ (1998)
Bram Bogart wurde 1921 in Delft / Niederlande geboren. 1933-1936 machte er eine Lehre als Maler und Dekorateur in Delft. 1943-1944 studierte er an der Kunstakademie in Den Haag und gewann Kontakte zur Gruppe COBRA und deutschen Künstlern des Informal. Bogart beginnt gleichzeitig mit Öl- und Wasserfarben zu arbeiten und diese Farben mit Zumischungen wie Marmormehl oder andere verfestigende Stoffe zu einer Art plastischen Masse zu formen. Bogarts Farbauftragsschichten werden kontinuierlich dicker. Es entstehen Farbreliefs, deren Oberflächenstruktur wie plastisch erarbeitet erscheinen und eine materielle Farbformhermetik erzeugen, aber zugleich wie selbstständig gefügt, wie in einem Fließmoment erstarrt den Bewegungsprozess des Geformten transportieren.
Bram Bogart lebt und arbeitet in Kortenbos / Belgien.
Kunstwerk für Kunstmappe „Schmerztransformationen“ (2004)
Eduardo Arranz Bravo wurde 1941 in Barcelona geboren. Die großen Fragen nach Leben, Liebe, Schmerz und Tod sind die Themen der ausdrucksstarken Bilder von Eduardo Arranz Bravo. Er zählt zu den bekanntesten Malern der iberischen Halbinsel. Seine Werke sind in wichtigen Museen und öffentlichen Sammlungen in Amerika und Europa vertreten. Für die Olympischen Spiele in Barcelona gestaltete er insgesamt drei Briefmarken und das Olympische Komitee kaufte insgesamt 27 großformatige Werke für das Olympische Museum in Lausanne.
Kunstwerk für „Thomapyrin® Kunstedition“
Sandro Chia wurde 1964 in Floren in Italien geboren. Er schöpft in seiner Bildsprache aus einem eklektizistischen Fundus und zitiert in seinem Werk gern früheren Kunstepochen und Strömungen, wie beispielsweise den italienischen Manierismus, den Kubismus, den Futurismus oder den Fauvismus. Als Motive wählt er vorwiegend Zyklopen, Zentauren oder Heilige und persifliert auch gern religiöse Schriften.
Sandro Chia lebt und arbeitet in Italien und New York.
Kunstwerk für Kunstmappe „Meine Kindheit – Schmerz und Heilung“ (1998)
Als bulgarischer Emigrant lernte Christo Javacheff die Generalstochter Jeanne-Claude in Paris kennen. Nach ihrer Hochzeit 1958 begann ihre Karriere als „Verpackungskünstler“, während der viele außergewöhnliche Kunstwerke entstanden. Neben Gebäuden verhüllten sie auch Brücken, Täler, Küsten und Inseln. In Deutschland gelang Ihnen der Durchbruch mit der Verhüllung des Reichtages 1995. Jeanne-Claude starb am 18. November 2009 in New York in Folge einer Hirnblutung. Cristo lebt weiterhin in den USA.
Kunstwerk für Kunstmappe „Schmerztransformationen“ (2004)
Kunstwerk für „Thomapyrin® Kunstedition“
Corneille wurde 1922 in den Niederlanden geboren. Er zählte zu den bedeutenden Erneuerern der europäischen Nachkriegsmalerei. Sein Name ist vor allem verbunden mit der internationalen Künstlergruppe COBRA, die von 1948 bis 1951 bestand und deren Gründungsmitglied Corneille war.
Für Corneilles charakteristische Bildsprache ist die Passion für Afrika, die intensive Beschäftigung mit der Landschaft und der Kultur dieses Kontinentes ausschlaggebend. Das Erlebnis der überwältigenden Wüstenlandschaften, die strenge Expressivität der Masken und Statuen und die Farbenpracht des afrikanischen Alltags haben die Vorstellungskraft Corneilles stark inspiriert.
Corneille starb im Jahr 2010 im Alter von 88 Jahren in Auvers-sur-Oise.
Kunstwerk für Kunstmappe „Schmerztransformationen“ (2004)
Kunstwerk für „Thomapyrin® Kunstedition“
Felix Droese wurde 1950 in Singen/Hohenwill geboren. Ab 1970 studierte er an der Kunstakademie Düsseldorf. 1976 wird die Bewerbung als Meisterschüler abgelehnt, darauf folgt die Beendigung des Studiums. Danach arbeitet er als Garten-, Landschafts- und Friedhofsgärtner. 1986 übernimmt Felix Droese eine Professur an der Städelschule, Hochschule für Bildende Kunst, Frankfurt. Er kündigt die Professur bereits nach einem Wintersemester selbst wieder auf. 1988 Vertreter der BRD auf der Biennale in Venedig. Seit 1990 lebt und arbeitet er mit seiner Frau in Mettmann-Diepensiepen.
Kunstwerk für Kunstmappe „Schmerztransformationen“ (2004)
Der in New York und Berlin lebende Künstler gehört zu den deutschen Malern des Neo-Expressionismus. Trotz der Vitalität der Darstellung klingt in Fettings Werken auch die Erfahrung menschlicher Verlorenheit durch: Seine künstlerische Identifikationsfigur ist denn auch die tragische Gestalt Vincent van Goghs, seine Bildwelt, die der Großstadt mit ihren Randgruppen, für die er Partei ergreift.
Eines der wichtigen Themen, mit denen sich Fetting seit Beginn seiner Laufbahn beschäftigt, ist das Selbstportrait. Bilden die frühen Selbstportraits den Maler in voller Größe in einer hellen und lebendigen Farbigkeit ab, zeigen die überwiegend dunklen Selbstbildnisse des reifen Künstlers sein Gesicht mit dem bohrenden Blick.
Kunstwerk für „Thomapyrin® Kunstedition“
Günther Förg wurde 1952 in Füssen im Allgäu geboren. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München.
Günter Förgs Schaffen wird besonders von der Architektur geprägt. Ab den 1990ern entstehen großformatige Fenster- und Gitterbilder auf Leinwand oder Papier. Mit scheinbar hastig gesetzten Pinselstrichen und Flächen in gebrochenen Farben lässt er Flimmereffekte und Lichtstimmungen entstehen, die an geometrische Strukturen der Architektur, aber auch an Landschaft und Natur erinnern.
Kunstwerk für Kunstmappe „Schmerztransformationen“ (2004)
Kunstwerk für „Thomapyrin® Kunstedition“
Gustavo wurde 1939 in Spanien geboren. Mit 24 Jahren hatte er seine erste Ausstellung in Palma de Mallorca. Die Bilder von Gustavo sind ein Cocktail aus Expressionismus, Surrealismus und politischer Verarbeitung des Erlebten in Spanien unter dem Franco-Regime. Heute fühlt sich Gustavo - nach seiner Zeit in Paris, Brüssel, Berlin und seit Mitte der 90er Jahre wieder auf Mallorca - frei. "Ich bin kein Gefangener eines Weges, eines bestimmten Stiles, Kritiker werden schon noch einen Begriff für meinen Stil finden."
Kunstwerk für „Thomapyrin® Kunstedition“
Alfred Hrdlicka wurde 1928 in Wien geboren. 1945 -1957 studierte er Malerei und Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste. Von 1971 bis 1973 bekam er eine Professur an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Danach übernahm er eine Lehrtätigkeit an der Staatl. Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. 1975 kehrte er an die Akademie der Bildenden Künste Stuttgart zurück. 1986 wurde Alfred Hrdlicka an die Hochschule der Künste Berlin berufen. Ab 1989 lebte und arbeitete er mir seiner Frau wieder in Wien.
Hrdlicka reflektierte und arbeitete in seinen Werken politisch sehr bewusst. Die Unterdrückung kleiner Leute, das künstlerische Nachzeichnen ihrer bedrückenden Lebensverhältnisse, Macht und Ohnmacht in der Geschichte und in der Jetztzeit waren Themen seiner künstlerischen Arbeiten.
Alfred Hrdlicka starb 2009 in Wien.
Kunstwerk für Kunstmappe „Schmerztransformationen“ (2004)
Jörg Immendorff wurde 1945 in der Nähe von Lüneburg geboren. Er studierte Kunst und Bühnenbild an der Kunstakademie Düsseldorf. In den 80ern wurde Immendorff zu einem der bekanntesten deutschen Künstler der Gegenwart. Immendorff engagierte sich politisch in der Außerparlamentarischen Opposition. Demnach prägten auch politische und gesellschafskritische Themen seine Kunstwerke.
Zwischen subjektivem Befinden und objektiven Herausforderungen pendelt auch die Grafik von Jörg Immendorff: "Wenn es ruhig ist, sitzt du im Tal und schnitzt Pfeile - Wohlbefinden. Aber sobald die Situation Auseinandersetzung und Kampf erfordert, schießt du sie auf den Hügel ab. Ich habe immer die jeweilige Situation zum Material meiner Arbeit gemacht. Die Ideologien haben sich als unnütz erwiesen. Begriffe wie rechts oder links sind aufgehoben. Ich sehe mich trotzdem nicht in einer wesentlich anderen Position, weil ich nach wie vor nur die Möglichkeit für ein Bild zu finden brauche und die muss ich in der Realität, meiner Realität finden."
Im Jahr 2007 starb Jörg Immendorff an einer Nervenkrankheit, an der er schon seit dem 90er Jahren litt.
Kunstwerk für „Thomapyrin® Kunstedition“
Kunstwerk für Kunstmappe „Meine Kindheit – Schmerz und Heilung“ (1998)
Der 1957 in Moskau geborene Maxim Kantor bringt in seinen Bildern seine Sympathie mit den Unterdrückten zum Ausdruck, ruft aber auch andere zur Solidarität auf. Ängste, Not und Hunger, Einsamkeit und Verzweiflung der einzelnen und die Logik zwischenmenschlicher Beziehungen sind sein. Seine Malweise ist dabei plakativ-expressiv. Der international renommierte Künstler hat 1997 auch den russischen Pavillon bei der Biennale in Venedig gestaltet.
Kunstwerk für „Thomapyrin® Kunstedition“
Helge Leiberg wurde 1954 in Dresden geboren. Nach seiner Lehre als Retuscheur studierte er an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden.
Tanzende Figuren sind das zentrale Motiv im Werk von Helge Leiberg. Darstellungen rauschhafter Situationen, die eine überzeitliche Gültigkeit besitzen, zur Substanz dessen verstoßen, was das Machbare ausmacht. Die Beziehung der Geschlechter: Trieb, Liebe, Eifersucht, Rivalität. Es werden Einblicke und Einsichten gewährt, die sich zum universellen Bild des Lebens zusammensetzen.
Kunstwerk für „Thomapyrin® Kunstedition“
Markus Lüpertz wurde 1941 in Reichenberg geboren. Heute ist er einer der bekanntesten deutschen Künstler der Gegenwart. Er lebt und arbeitet in Berlin, Karlsruhe, Düsseldorf und Florenz. Sein Atelier hat er in Teltow. Von 1988 bis 2009 war Lüpertz Rektor an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf.
Seine Bildgegenstände zeichnen sich durch suggestive Kraft und archaische Monumentalität aus. Viele seiner Werke werden dem Neoexpressionismus zugeschrieben. Die Lüpertz-Grafik "Parsifal" entstand als eine in der künstlerischen Arbeit seltene Kombination von Holzschnitt und Kaltnadelradierungen.
Kunstwerk für „Thomapyrin® Kunstedition“
Kunstwerk für Kunstmappe „Meine Kindheit – Schmerz und Heilung“ (1998)
Der 80-jährige Künstler Heinz Mack ist Bildhauer und Maler, Realist und Utopist - und er ist in keiner "Schublade" der modernen Kunst unterzubringen.
Licht spielt für Mack eine zentrale Rolle. Er bevorzugt jene Farben, die im Lichtspektrum als Sequenz erscheinen, als ein in sich stimmiges Kontinuum des Farblichts. Seit den 90er Jahren haben Formen nur noch die Bedeutung einer rhythmischen Begrenzung, innerhalb derer das Licht als Farbe in Erscheinung tritt.
Kunstwerk für „Thomapyrin® Kunstedition“
Kunstwerk für Kunstmappe „Meine Kindheit – Schmerz und Heilung“ (1998)
A.R. Penck wurde 1939 in Dresden geboren. Der Künstler setzt sich seit Mitte der 60er Jahre mit dem Bild als einer Art Zeichensprache und als Vermittler von Signalen und Informationen auseinander. Penck sagt: "Signale steuern Verhalten, Signale setzen Antriebe in Bewegung oder hemmen sie, Signale bewirken Erregung, Stimmung des Gesamttonus. Existenz, Entfaltung, Gelingen, Zerfall gesteuert durch Signale." Penck entwickelte Systeme, die Methoden der Kybernetik wie Standard, Kontrolle, Fehlverhalten und Vergleich in ein Repertoire von typisierten Motiven übertragen.
Die an Kinder- und Höhlenzeichnungen erinnernden Strichmännchenfiguren und archetypischen Symbole stellen modellhafte und kollektive Existenzformen der Menschen dar: Verhaltensweisen, Erfahrungen und Ereignisse.
Seit 2003 lebt und arbeitet Penck in Dublin.
Kunstwerk für „Thomapyrin® Kunstedition“
Kunstwerk für Kunstmappe „Meine Kindheit – Schmerz und Heilung“ (1998)
Der 81-jährige Österreicher Arnulf Rainer zählt weltweit sicherlich zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern. Er ist sozusagen wie der Gegenpart zum amerikanischen abstrakten Expressionismus mit Rothko und Newman an der Spitze.
Rainers Kunst ist eine Suche, in der das Persönliche und das Malerische zusammenfallen und in der drei Aspekte allgemein unterschieden werden können: ein existentieller, ein kontemplativer und ein expressiver.
Bezugnehmend auf seine Selbstportraits sagt er: "Ich möchte mich selber in konzentrierter Form reproduzieren - das was ich war, das was ich bin und das was ich sein werde."
Arnulf Rainer lebt und arbeitet in Enzenkirchen und auf Teneriffa.
Kunstwerk für „Thomapyrin® Kunstedition“
Salomé wurde 1954 als Wolfgang Cihlarz in Karlsruhe geboren. 1974 beginnt er das Studium an der Hochschule der Künste in Berlin, später ist er Meisterschüler bei K. H. Hödicke. 1979 beschäftigt er sich mit Performance und Musik, was bis Mitte der 80er Jahre für ihn ein wichtiges Ausdrucksmittel bleibt. 1983 erhält er ein Stipendium des DAAD für New York. Salomé lebt und arbeitet in Los Angeles und Idaho, jedoch überwiegend in Berlin.
Kunstwerk für Kunstmappe „Schmerztransformationen“ (2004)
Bernard Schultze wurde 1915 in Polen geboren. 1934-1939 studierte er an der Hochschule für Kunsterziehung Berlin und an der Kunstakademie Düsseldorf. 1945 verlor er alle bisherigen Arbeiten bei einem Luftangriff auf Berlin. Bernard Schultze lebte und arbeitete bis zu seinem Tod 2005 in Köln.
Seine überwiegend farbenfrohen und detailreichen akribisch hergestellten Gemälde sind voller Elemente, die unterschiedlichste Assoziationen beim Betrachter wecken. Sie besitzen meist Anspielungen und Zitate aus der Natur, erinnern an Wurzeln, Wald und andere Gewächse und imaginieren ganz eigene hermetische Gegenwirklichkeiten.
Kunstwerk für Kunstmappe „Schmerztransformationen“ (2004)
Walter Stöhrer wurde 1937 in Stuttgart geboren. In Opposition zu den in den 50er Jahren vorherrschenden Tendenzen der Abstraktion fand Walther Stöhrer zu einer Synthese aus informellem Gestus und zeichnerischer Figuration. Stöhrer nimmt hiermit eine Außenseiterposition innerhalb des Neo-Expressionismus ein. Seine künstlerischen Wurzeln liegen in dem aus der Schrift entwickelten, gestischen Duktus Jean Dubuffets und der Formensprache der Gruppe CORBA. Seine Arbeiten beeinflussten maßgeblich die "Heftige Malerei" der 80er Jahre.
Walter Stöhrer starb im Jahr 2010 bei Schleswig. Noch zu Lebzeiten des Künstlers wurde 1999 die Walter-Stöhrer-Stiftung gegründet.
Kunstwerk für „Thomapyrin® Kunstedition“
Stefan Szczesny wurde 1951 in München geboren. Ab 1969 studierte er an der Akademie für Bildende Künste in München. 1975-1982 gewann er verschiedene Stipendien und Preise: DAAD Stipendium in Paris, Stipendium Villa Romana in Florenz, Rom-Preis und Stipendium in der Villa Massimo. 1997-1998 Druck von Grafikserien und Arbeit an Glasskulpturen in Murano. Stefan Szczesny lebt und arbeitet in Saint Tropez, Köln, New York und auf Mustique in der Karibik.
Kunstwerk für Kunstmappe „Schmerztransformationen“ (2004)
Antoni Tàpies wurde 1923 in Barcelona geboren. 1943 beginnt er ein Jurastudium. Er bricht sein Studium ab, um sich ganz der Malerei zu widmen. Es folgten internationale Ausstellungen und Auszeichnungen. Ab 1973 Retrospektiven in Europa, Amerika und Asien. 1979 ernennt man ihn zum Mitglied der Berliner Akademie der Künste. 1981 erhält er vom Spanische König die Goldmedaille für Kunst. Das Royal College of Art verleiht ihm die Ehrendoktorwürde. Andere Auszeichnungen folgen, u. a. Ehrendoktor der Universität Barcelona. Der Künstler lebt und arbeitet in Barcelona.
In seiner Malerei orientiert sich der Künstler an Vincent van Gogh und Pablo Picasso, gleichzeitig, beeinflusst durch die Werke Mirós, Max Ernsts und von Paul Klee, wendet er sich phasenweise dem Surrealismus zu. Während seiner Zeit in Paris begegnete er der informellen Malerei. Dabei reduziert er seine künstlerischen Mittel auf das ihm Wesentliche. Gleichzeitig erweiterte er sein künstlerisches Spektrum, indem er Alltagsgegenstände in seine Gemälde integrierte.
Kunstwerk für Kunstmappe „Meine Kindheit – Schmerz und Heilung“ (1998)
Rosemarie Trockel wurde 1952 in Schwerte in Westfalen geboren. 1974 bis 1978 machte sie eine Ausbildung in Köln an der Werkkunstschule. Zunächst zeichnet sie, ab 1981 arbeitet sie an dreidimensionalen Werken. Nach zahlreichen Ausstellungen in Galerien findet 1985 ihre erste Museumsausstellung in Bonn statt. Es folgen unter anderem Ausstellungen in der Kunsthalle Basel und im Frankfurter Museum für Moderne Kunst, ebenso in New York im Museum of Modern Art. Teilnahme an der Biennale Sao Paolo 1994. Seitdem Wanderausstellungen von Skulpturen und anderen Werken weltweit. Rosemarie Trockel lebt und arbeitet in Köln. Seit 1998 ist sie Professorin an der Kunstakademie Düsseldorf.
Kunstwerk für Kunstmappe „Meine Kindheit – Schmerz und Heilung“ (1998)
Günther Uecker wurde 1930 in Mecklenburg geboren. Er studierte an den Kunstakademien in Berlin und Düsseldorf. Bekannt wurde er vor allem durch seine reliefartigen Nagelbilder.
Der Nagel spricht für sich - die Nägel ergeben dynamische Strukturen, verwandeln sich in anmutende Rhythmen oder werden in geometrische Reihungen gesetzt, die den Bildrahmen sprengen, Grenzen zum Kippen bringen und ins Dreidimensionale ausstrahlen. Nicht von ungefähr ist die Lichtfarbe - oder Nichtfarbe - Weiß für Günther Uecker eine Herausforderung, weil er mit ihr Licht und Schattenverhältnisse "einfangen" kann.
Uecker lebt und arbeitet heute in Düsseldorf und St. Gallen. Ein Atelier befindet sich zudem in Berlin.
Kunstwerk für „Thomapyrin® Kunstedition“
Kunstwerk für Kunstmappe „Meine Kindheit – Schmerz und Heilung“ (1998)
Der Dresdner Max Uhlig entwickelte in der DDR unbeirrt und zielstrebig eine unverwechselbare und eindringliche Bildsprache. Getreu seinem Motto "…immer versuchen, die Ganzheit in einem Zuge zu greifen und dabei das möglichst Totale zu geben" hat Uhlig sich hier auf eindrucksvolle Weise mit dem Komponisten Igor Strawinsky auseinandergesetzt, der, laut Biographie, Zeit seines Lebens starke Kopfschmerzen hatte. Noch heute lebt und arbeitet Max Uhlig in Dresden.
Kunstwerk für Kunstmappe „Schmerztransformationen“ (2004)
Kunstwerk für „Thomapyrin® Kunstedition“
Tom Wesselmann wurde 1931 in Cincinnati im Bundesstaat Ohio/USA geboren. 1945 - 1951 studierte er am Hiram College in Ohio, danach absolvierte er ein Psychologie-Studium in Cincinnati. Seine ersten Cartoons entstehen. 1956 - 1959 macht er eine Ausbildung an der Cooper Union School for Art and Architecture in New York. Seit 1961 nimmt er an zahlreichen internationalen Ausstellungen teil. Neben Roy Lichtenstein und Andy Warhol wurde Wesselmann zu den wichtigsten Vertretern der amerikanischen Pop-Art.Tom Wesselmann lebt und arbeitet in New York und Ohio.
2004 verstarb Tom Wesselmann in Folge einer Herzoperation in New York.
Kunstwerk für Kunstmappe „Meine Kindheit – Schmerz und Heilung“ (1998)
(letzte Aktualisierung: 11. October 2011)