Nachfolgend finden Sie die am häufigsten an uns gestellten Fragen mit den entsprechenden Antworten. Sollte Ihre eigene spezielle Frage nicht dabei sein, freuen wir uns auf Ihre Anfrage über die Hotline.
Sie finden ein Expertenverzeichnis unter www.forum-schmerz.de oder Sie fragen bei Ihrer Kassenärztlichen Vereinigung oder bei Ihrer Krankenkasse nach.
Bei der Migräne verstärkt sich der Kopfschmerz, wenn man sich körperlich betätigt – das ist beim Spannungskopfschmerz in der Regel nicht der Fall. Desweiteren haben wir bei der Migräne meist einen pulsierenden Kopfschmerz, der dann mittel bis sehr stark ist. Spannungskopfschmerzen äußern sich in dumpf-drückenden Schmerzen.
Ja, es gibt eine Anzahl Betroffener, bei denen beide Kopfschmerzformen gleichzeitig auftreten. Häufig verursacht bzw. verstärkt die eine Kopfschmerzform sogar die andere. Die Patienten benötigen oft ein sehr detailliertes, nichtmedikamentöses Programm neben einer wirkungsvollen Migränebehandlung, um ihre Lebensqualität anhaltend zu bessern.
Bei der Migräne handelt es sich um ein physisches, nicht um ein psychisches Leiden, was man früher allerdings häufig angenommen hat. Allerdings kann eine Psychotherapie in bestimmten Fällen helfen, z. B. effektiver mit Stress umzugehen und so Auslöser für eine Migräneattacke zu reduzieren.
Wenn Spannungskopfschmerzen den Alltag dominieren, kann eine Verhaltenstherapie sinnvoll sein. Hierbei geht es darum, den Alltag so umzustrukturieren, dass stressauslösende Situationen vermieden werden.
Leider haben einige Schwangere sehr starke Migräneanfälle. Medikamenteneinsatz während der Schwangerschaft sollte jedoch auf das Notwendigste beschränkt werden. Andererseits ist eine Migräne-Attacke auch für das Ungeborene ein erheblicher Stressfaktor! Das Gebiet „Schwangerschaft und Medikamente“ ist daher besonders schwierig und es gilt: bei Kopfschmerz/Migräne während der Schangerschaft immer zuerst den behandelnden Arzt aufsuchen.
Nein, Migräne kann heute leider nicht geheilt werden. Die Ursachen der Migräne sind bisher nicht vollends bekannt. Man geht heutzutage jedoch von einem angeborenen überempfindlichen Schmerzempfinden aus. Es gibt aber Möglichkeiten, Auslösefaktoren von Migräne zu meiden, bzw. mit bestimmten Medikamenten die Attacken zu lindern oder auch zu vermeiden.
Ungefähr zwei- bis dreimal so viele Frauen wie Männer leiden unter Migräne. Daher geht man davon aus, dass Migräne von Hormonen (besonders den Östrogenen) beeinflusst wird.
In aller Regel hilft Ihnen Ihr Hausarzt. Er stellt eine konkrete Diagnose, um welche Kopfschmerzart es sich handelt. Je nach Diagnose therapiert er selbst bzw. überweist Sie zum Spezialisten (Neurologen).
Bei der Einnahme höherer Dosen eines Schmerzmittels über einen längeren Zeitraum (regelmäßig über Wochen oder Monate) liegt Missbrauch vor. Generell gilt, dass die Gebrauchsinformation in den Schmerzmittel-Packungen befolgt werden sollte, oder die Therapieanweisungen des Arztes beachtet werden müssen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie zuviele Schmerzmittel einnehmen oder trotz Medikamenteneinnahme die Kopfschmerzen bleiben bzw. sich verstärken, dann konsultieren Sie bitten Ihren Arzt oder Apotheker. Er hilft Ihnen gerne weiter. Ohne Rücksprache mit dem Arzt sollten Kopfschmerzmittel generell nicht häufiger als 10 Tage im Monat oder drei Tage in Folge genommen werden.
Grundsätzlich ja. Allerdings ist das nur sehr selten der Fall! Bevor der Kopfschmerz auftritt, treten fast immer andere neurologische Störungen auf, z.B. plötzlicher Gedächtnisschwund, Schwindel oder ähnliches. Gehen Sie zum Arzt, wenn Sie Zweifel haben. Er kann Ihnen Gewissheit über die Harmlosigkeit Ihres Kopfschmerzes geben.
Die drei Wirkstoffe werden kombiniert, weil sie sich gegenseiteig positiv beeinflussen. Es besteht ein sogenannter überadditiver Effekt, das heißt diese drei niedrig dosierten Wirkstoffe bewirken eine deutlich stärkere Schmerzlinderung als jeder für sich allein. Mit der Kombination von Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol und Coffein reicht eine geringere Dosis jedes einzelnen Wirkstoffes aus, um den Kopfschmerzgeplagten von seinen Beschwerden zu befreien. Die Anwesenheit von Coffein steigert die Wirksamkeit von ASS und Paracetamol um bis zu 30–70 Prozent und die geringe Dosis der Einzelstoffe wiederum unterstützt die Verträglichkeit, die ebenfalls ein entscheidendes Argument zu Gunsten von Thomapyrin® ist.
(letzte Aktualisierung: 30. Juni 2010)
Pflichtangaben:
Thomapyrin® CLASSIC Schmerztabletten
Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bei: akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.