Charakteristisch für den Cluster-Kopfschmerz ist sein episodisches Auftreten. Die Anfälle häufen sich im Frühjahr und im Herbst. Die Zeit dazwischen, Monate oder sogar Jahre, verläuft oft völlig beschwerdefrei. Cluster-Kopfschmerzen treten immer einseitig im Augenbereich auf und strahlen bis zur Schläfe aus. Typische Begleitsymptome sind tränende Augen oder eine verstopfte Nase. Die Schmerzattacken sind sehr schwer, und lassen die Patienten sehr unruhig werden. Die Betroffenen beschreiben den Schmerz oft „als ob eine glühende Nadel ins Auge gestoßen wird“. Männer sind davon häufiger betroffen als Frauen.
Unfälle mit Verletzungen des Schädels gelten in der Regel als besonders kompliziert. Oberflächliche Wunden sowie innere Verletzungen können die starken Kopfschmerzen auslösen. Die Konsultation eines Arztes ist hier sicher immer angebracht. Je nach Verletzungsmuster können die Kopfschmerzen kurzzeitig als Warnsymptom auftreten oder über einen längeren Zeitraum anhalten. Manchmal überdauern die Kopfschmerzen auch die eigentliche Phase der Wundheilung; dann können daraus chronische Kopfschmerzen entstehen.
„Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen“ – das sind Leitsymptome für einen grippalen Infekt. Hier hilft häufig nur eine beschwerdeorientierte Therapie und die umfassende Unterstützung des körpereigenen Abwehrsystems. Kopfschmerzen können aber auch ein Symptom für eine spezifische Infektion sein – zum Beispiel Sinusitis (Nasen-Nebenhöhlen-Entzündung), Infektionen mit Colibakterien (eine Infektion des Darmes) oder Viren. Treten die heftigen Kopfschmerzen also erstmals oder im Zusammenhang mit anderen Symptomen auf, ist eine ärztliche Abklärung dringend erforderlich.
Allergiebedingt können bestimmte Nahrungsmittel oder spezifische Nahrungsbestandteile wie Glutamat Kopfschmerzen auslösen. Die sicherlich bekannteste Kopfschmerz auslösende Substanz ist aber der Alkohol („Kater“).
Auch Schmerzmittel können bei übergemäßen Gebrauch Kopfschmerzen hervorrufen. Mediziner sprechen dann vom medikamenteninduzierten Kopfschmerz. Es gilt die Regel: Kopfschmerzmittel sollten nicht häufiger als drei Tage in Folge oder an zehn Tagen im Monat genommen werden. Sollten Sie häufiger Kopfschmerzen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Zur Kontrolle der Kopfschmerzhäufigkeit können Sie ein Kopfschmerztagebuch nutzen.
Bei dieser Form ist der Kopfschmerz ein Warnsymptom, d.h. er weist auf eine bestimmte Erkrankung hin. Eine besonders typische und unangenehme Form sind in das Gesicht ausstrahlende Zahnschmerzen. Aber auch bei Erkrankungen der Augen (z.B. Fehlsichtigkeit) kann es zum Auftreten von hartnäckigen Kopfschmerzen kommen. Zur Diagnose dieser Kopfschmerzform ist ein Arztbesuch unerlässlich. Ihr Hausarzt wird wahrscheinlich andere Fachärzte in die Diagnostik einbeziehen.
Hier setzt zu Beginn des Liebesspiels ein dumpfer Druck im ganzen Kopf ein. Mit zunehmender Erregung wird dieser immer stärker und erreicht beim Orgasmus seine größte Intensität. Die Ursachen sind trotz sorgfältiger Untersuchungen nicht bekannt. Man nimmt jedoch einen Zusammenhang mit dem beim Liebesakt erhöhten Blutdruck oder den dabei auftretenden Muskelverspannungen an. Männer leiden etwa dreimal so häufig unter Kopfschmerzen beim Sex wie Frauen.
(letzte Aktualisierung: 30. Juni 2010)
Pflichtangaben:
Thomapyrin® CLASSIC Schmerztabletten
Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bei: akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.