Kopfschmerzen - was hilft dagegen?

Brummt Ihnen auch manchmal der Kopf? Dann geht es Ihnen wie ca. 60 Prozent der Deutschen, die zeitweise unter Kopfschmerzen (med.: Cephalgie) leiden. Jeder vierte Deutsche wird sogar regelmäßig vom Kopfschmerz heimgesucht. Doch wie entstehen Kopfschmerzen eigentlich? Und warum ist es besser, Kopfschmerzen zu behandeln statt die Schmerzen auszusitzen?

Primäre und Sekundäre Kopfschmerzen

Über 180 Arten von Kopfschmerzen zählt die Fachwelt mittlerweile. Eines haben alle gemeinsam: Sie gehen niemals vom Gehirn aus, denn dieses Organ verfügt über keine Schmerzrezeptoren. Die International Headache Society(IHS) hat ein Ordnungssystem festgelegt, das alle Arten von Kopfschmerzen in zwei große Gruppen einteilt: die primären und die sekundären Kopfschmerzen. Wenn der Kopfschmerz durch keine anderen organischen Ursachen hervorgerufen wird, spricht man von primären Kopfschmerzen, zum Beispiel leichte bis starke Spannungskopfschmerzen, Migräne oder Cluster-Kopfschmerz. Wesentlich seltener sind sekundäre Kopfschmerzen. Hier ist eine andere Erkrankung die Ursache wie zum Beispiel Grippe, eine kleine Kopfverletzung oder ein Sonnenstich, die gesondert behandelt werden müssen. Auch schwerwiegende, teils lebensgefährliche Ursachen wie eine Hirnhautentzündung können der Grund für Kopfschmerzen sein. Daher ist es immer wichtig zu wissen, woher die Schmerzen rühren.

Auslöser & Ursachen von Kopfschmerzen

Bei sekundären Beschwerden sind immer andere Erkrankungen, wie eine Erkältung oder eine unbehandelte Sehschwäche, Ursache der Kopfschmerzen. Bei primären Kopfschmerzen hingegen, kommen eine ganze Reihe von Ursachen und Auslösern in Betracht. Beispielsweise können Verspannungen der Nacken- und Rückenmuskulatur – eine häufige Folge von Bewegungsmangel, Dauersitzen, einer falschen Matratze, ungeeigneten Schuhen oder Stress – zu Kopfschmerzen vom Spannungstyp führen. Auch zu wenig Schlaf, zu viel Alkohol und Nikotin, seelische Belastungen, Flüssigkeitsmangel, schlechte Luft oder Lärm können leichte bis starke Kopfschmerzen hervorrufen. Bei Frauen spielen zudem Schwankungen im Hormonhaushalt, beispielsweise kurz vor Einsetzen der Periode, eine nicht zu unterschätzende Rolle. Auch Wetterumschwünge verursachen bei einigen sensiblen Menschen Kopfschmerzen. Eine Sonderrolle nimmt die Migräne ein.

Starke Kopfschmerzen

Intensives Pochen, quälendes Hämmern, unerträgliches Ziehen – keine Frage: Starke Kopfschmerzen können einem von jetzt auf gleich alle Pläne zunichte machen. Jetzt ist schnelle Hilfe gefragt. Vorher ist es aber wichtig zu wissen, unter welcher Art von Kopfschmerzen man leidet. Denn nach der Diagnose richtet sich die entsprechende medikamentöse Therapie. Sind es nur starke Kopfschmerzen vom Spannungstyp oder steckt sogar eine Migräneattacke dahinter? Einen ersten Hinweis liefert der Kopfschmerztest: In nur fünf Schritten erfahren Betroffene nicht nur, unter welcher Kopfschmerzart sie am ehesten leiden, sondern auch, welche Wirkstoffe helfen, die starken Kopfschmerzen zu lindern.

Sonderfall Migräne

Die Auslöser von Migräne, in diesem Zusammenhang Trigger genannt, sind zwar die gleichen wie bei Spannungskopfschmerzen; die Ursachen für die Erkrankung allerdings nach wie vor nicht geklärt. Derzeit werden in Forscherkreisen gleich mehrere Theorien diskutiert. So wird beispielsweise davon ausgegangen, dass bestimmte Botenstoffe im Gehirn der Betroffenen im Ungleichgewicht sind. Vor allem Serotonin, Noradrenalin und CGRP (Calcitonin-Gene-Related-Peptide) scheinen hier eine Rolle zu spielen. Auch ein mögliches Entzündungsgeschehen im Gehirn sowie eventuelle Durchblutungsstörungen kommen als Ursache in Frage. Einig sind sich Mediziner hingegen darüber, dass die Gene eine Rolle bei der Entstehung von Migräne spielen. Das erklärt auch, weshalb die Erkrankung oft familiär gehäuft auftritt. Auch klar ist, dass Migräne nicht nur einem einzigen Faktor zugrunde liegt.

Kopfschmerzen behandeln

Für die Behandlung von leichten Spannungskopfschmerzen bis hin zur starken Migräne stehen generell verschiedene Optionen zur Verfügung. Man unterscheidet hier in medikamentöse und nicht medikamentöse Maßnahmen. Nach neuesten Erkenntnissen empfiehlt es sich jedoch, Kopfschmerzen nicht auszusitzen, sondern so früh wie möglich ein Schmerzmittel einzunehmen.

Kopfschmerzen mit Medikamenten behandeln

Je früher ein Kopfschmerzmittel eingesetzt wird, desto besser wirkt es. Rund 37 Arten von Kopfschmerzen sind im Rahmen der Selbstmedikation behandelbar. Dazu gehören auch die am häufigsten auftretenden Kopfschmerzarten Spannungskopfschmerz und Migräne. Wichtig ist es hier, ein Kopfschmerzmittel an der Hand zu haben, das schnell und dabei zuverlässig wirkt.

Bei starken Kopfschmerzen und Migräne

Ebenso wie Thomapyrin® CLASSIC enthält Thomapyrin® INTENSIV die bewährte Dreierkombination aus ASS, Paracetamol und Koffein. Die höhere Dosierung der Einzelwirkstoffe ist genau auf die Behandlung von Migräne und starken Spannungskopfschmerzen abgestimmt und gut verträglich. Weiterer Vorteil: Anders als andere Medikamente ist Thomapyrin® INTENSIV bereits ab 12 Jahren geeignet und hat nach oben keine Altersbeschränkung.

Kopfschmerzen mit Hausmitteln behandeln

Neben der medikamentösen Therapie gibt es auch eine Vielzahl an Hausmitteln, die zusätzlich dabei helfen können, eine Kopfschmerzattacke zu vertreiben. In erster Linie kann ein Spaziergang an der frischen Luft den Kopf schnell wieder (schmerz-)frei machen. Die körperliche Aktivität und die Sauerstoffdusche für das Gehirn tun gut und können Stress und Verspannungen reduzieren. Auch spezielle Entspannungstechniken, wie beispielsweise autogenes Training, ein wärmendes Bad oder einfach eine Auszeit mit einer Tasse Tee können dabei helfen, die Anforderungen des Alltags und lästige Kopfschmerzen hinter sich zu lassen. Sollten Sie sehr häufig unter Kopfschmerzen Bewusstseinseintrübungen einstellen, ist es ratsam, mit einem Arzt über Ihre Kopfschmerzen zu sprechen.

Mehr Kopfschmerz-Wissen online

Suchen Sie nach umfassenden Informationen rund um Kopfschmerzen, mit Tipps von Experten und den besten Kopfschmerz-Therapien? Besuchen Sie www.kopfschmerzen.de.