Migräne: Ein Volksleiden?

Migräne ist in Deutschland weit verbreitet. Etwa jeder zehnte Erwachsene leidet darunter. Fast immer tritt Migräne nur in einer Kopfhälfte auf. Von diesem Charakteristikum wurde auch der Name Migräne abgeleitet. Genauer aus dem griechischen Hemikranie, dass so viel bedeutet wie halbköpfig. Migräne ist jedoch mehr als eine heftige Kopfschmerzattacke, die sich durch Bettruhe wieder legt. Im Gegenteil: Eine Migräne ist eine ernste neurologische Störung, die zu den am häufigsten auftretenden chronischen Erkrankungen zählt.

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Wie entsteht eine Migräne?

Die genauen Ursachen einer Migräne sind bisher nicht geklärt. Mittlerweile gehen Forscher davon aus, dass eine genetisch bedingte Störung an der Oberfläche von Nervenzellen den Migränekopfschmerz auslöst. Migränekranke reagieren deswegen viel intensiver auf äußere Reize als gesunde Menschen. Dies reicht jedoch nicht allein, um eine Migräneattacke auszulösen. Erst durch bestimmte Auslöser, sogenannte Trigger, kommt es zu einer Migräne. Trigger können von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein, häufig sind jedoch Stress, Schlafmangel oder Hormonschwankungen bei Frauen.

Was sind die Symptome einer Migräne?

Ein Migräneanfall ist oft unerträglich und sehr belastend. Im Schädel klopft und pulsiert der Schmerz meist einseitig, manchmal wechselt er während der Attacke sogar die Kopfseite. Häufig klagen Migränepatienten zusätzlich über Übelkeit, Erbrechen, Licht-, Lärm- und Geruchsempfindlichkeit. Bei körperlicher Anstrengung verschlimmert sich die Migräne meist noch. In der Regel dauert ein Migräne Anfall zwischen 4 und 72 Stunden, wobei sich die Atta-cke bei vielen bereits Stunden oder Tage vorher ankündigt. Manche Betroffene berichten im Vorfeld der Migräne über Stimmungsschwankungen oder innere Unruhe, andere haben Heißhunger und übermäßigen Durst oder klagen über Konzentrationsschwäche, Schlaf- oder Verdauungsstörungen.

Migränesymptom: Kopfschmerz

Kopfschmerz

Migränesymptom: Lichtempfindlichkeit

Lichtempfindlichkeit

Migränesymptom: Geräuschempfindlichkeit

Lärmempfindlichkeit

Migränesymptom: Übelkeit

Übelkeit

Was sind die Besonderheiten der Migräne mit Aura?

Ungefähr jeder zehnte Migräne-Geplagte sieht vor der Schmerzattacke seltsame Lichtblitze oder farbige Flecken mit gezackten Rändern, bei manchen kommen Sprachstörungen hinzu. Auch Gefühlsstörungen wie Kribbeln in den Gliedmaßen bis hin zu Muskellähmungen werden berichtet. Migräniker leiden dann unter der sogenannten Migräne-Aura.

Therapie einer Migräne

Im Akutfall, also während der Migräneattacke, hilft oft nur die medikamentöse Therapie um Linderung zu schaffen. Ein geeignetes Mittel ist hier zum Beispiel Thomapyrin® INTENSIV, das die Dreierkombination aus ASS, Paracetamol und Coffein enthält.

Bei häufigen und schweren Migräneattacken ist auch eine Migräneprophylaxe sinnvoll. Oft sind hier nicht-medikamentöse Therapien wie Entspannungsmethoden, die Bio-Feedbackmethode oder Ausdauersport geeignet. Die richtige Therapiemethode bei Migräne sprechen Sie jedoch am besten individuell mit Ihrem Arzt ab.