Thomapyrin® CLASSIC – Bei leichten bis mäßig starken Kopf­schmerzen

Thomapyrin® CLASSIC kombiniert seine Wirkstoffe so ideal, dass es 3-fach schnell wirkt*. Da sich die Wirkstoffe gegenseitig verstärken, kann die Dosis der einzelnen Wirkstoffe möglichst gering gehalten werden. Das macht es so gut verträglich.
Alle Vorteile von Thomapyrin® CLASSIC auf einen Blick:

  • wirkt schnell bei leichten bis mäßig starken Kopfschmerzen
  • optimale Kombination von bewährten Wirkstoffen
  • überlegene Wirksamkeit klinisch belegt
  • gut verträglich

Thomapyrin® CLASSIC: Schnelle Hilfe bei Kopfschmerzen

Kopfschmerzen treffen uns oft dann, wenn wir sie gar nicht gebrauchen können. Sie mindern unsere Leistungsfähigkeit und schränken uns im Alltag stark ein. Leiden auch Sie teilweise unter leichten bis mäßig starken Kopfschmerzen, beispielsweise verursacht durch Verspannungen, Stress oder das Wetter? Dann sollten Sie etwas dagegen tun! Kopfschmerzmittel wirken am besten, wenn sie schon zu Beginn einer Schmerzattacke eingenommen werden. Sie müssen sich also nicht quälen und sind so schnell wieder fit für den Alltag.

Eine gute Wahl bei leichten bis mäßig starken Kopfschmerzen ist Thomapyrin® CLASSIC. Die bewährte Dreierkombination aus ASS, Paracetamol und Coffein wirkt 3-fach schnell* und auf den Punkt gegen Kopfschmerzen. Die drei Wirkstoffe unterstützen sich gegenseitig, sodass sie niedriger dosiert werden können. Das macht Thomapyrin® CLASSIC so gut verträglich.

Erfahren Sie mehr darüber, wie Thomapyrin® CLASSIC wirkt, wie hoch die Dosierung ist und was Sie unter Umständen bei der Einnahme beachten müssen.

Haben Sie intensive Spannungskopfschmerzen oder Migräne? Dann informieren Sie sich hier zu Thomapyrin® INTENSIV.

* als seine einzelnen Wirkstoffe

Thomapyrin® CLASSIC – Warum die Dreierkombination so gut wirkt

Thomapyrin® CLASSIC enthält die Wirkstoffe ASS (Acetylsalicylsäure), Paracetamol und Coffein. Durch die Kombination der drei Wirkstoffe wirkt es 3-fach schnell* und auf den Punkt gegen Kopfschmerzen. Doch wie kommt es dazu? Die Antwort ist ganz einfach: Da Thomapyrin® nicht nur einen, sondern gleich drei Wirkstoffe hat, können sich diese in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. Sowohl ASS als auch Paracetamol wirken schmerzlindernd und kombiniert verstärkt sich die Wirkung. Durch das in Thomapyrin® CLASSIC enthaltene Coffein kann die Wirkung nochmals um 30–70% gesteigert werden.

Ein weiterer entscheidender Vorteil ist, dass die unterschiedlichen Wirkstoffe an verschiedenen Stellen des Schmerzgeschehens eingreifen und so den Schmerz präzise bekämpfen. Zudem kann die Dosierung der einzelnen Wirkstoffe durch die Kombination möglichst gering gehalten werden. Das macht Thomapyrin® CLASSIC so gut verträglich.

so wirkt Thomapyrin®

Wie wende ich Thomapyrin® CLASSIC richtig an?

Thomapyrin® CLASSIC Schmerztabletten ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entzündungshemmendes Arzneimittel, das bei der Behandlung von leichten bis mäßig starken Kopfschmerzen seine Anwendung findet. Die Tabletten können entweder in etwas Flüssigkeit gelöst oder unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit eingenommen werden.

Weitere Hinweise zur Dosierung von Thomapyrin® Classic.

Die richtige Dosierung der Thomapyrin® CLASSIC

Thomapyrin® CLASSIC darf von Jugendlichen und Erwachsenen ab 12 Jahren eingenommen werden. Empfohlen ist eine Dosierung von 1–2 Tabletten pro Einnahme. Nehmen Sie die Tabletten entweder in etwas Flüssigkeit gelöst oder aber unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit ein. Achten Sie darauf, dass Sie die maximale Tagesdosis von 6 Tabletten nicht überschreiten. Zwischen der Einnahme der Tabletten sollten immer 4–8 Stunden liegen.

Eine Einnahme über 4 Tage hinaus oder eine höhere Dosierung sollte nicht ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat erfolgen.

Beipackzettel der Thomapyrin® CLASSIC

Hier finden Sie den Beipackzettel der Thomapyrin® CLASSIC mit allen wichtigen Informationen rund um Anwendung, Dosierung und Wechselwirkungen. Bei Fragen zum Produkt schauen Sie sich auch gerne unsere FAQs an!

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GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Thomapyrin® CLASSIC Schmerztabletten

250 mg/200 mg/50 mg pro Tablette

Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren.
Wirkstoffe: Acetylsalicylsäure (Ph. Eur.), Paracetamol, Coffein

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 3–4 Tagen keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
  • Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker

Inhalt dieser Packungsbeilage:

  1. Was sind THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten und wofür werden sie angewendet?
  2. Was müssen Sie vor der Einnahme von THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten beachten?
  3. Wie sind THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten einzunehmen?
  4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
  5. Wie sind THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten aufzubewahren?
  6. Weitere Informationen

1. Was sind THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten und wofür werden sie angewendet?

THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten sind ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entzündungshemmendes Arzneimittel (nichtsteroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).

THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten werden angewendet für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bei:
Akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen.

2. Was müssen Sie vor der Einnahme von THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten beachten?

THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten dürfen nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Salicylaten, Paracetamol oder einen der sonstigen Bestandteile von THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten sind
  • wenn Sie in der Vergangenheit auf die Anwendung von Salicylaten oder anderen nichtsteroidalen Entzündungshemmern (bestimmte Mittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entzündungen) mit Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen), Schwellungen von Gesicht, Zunge, Kehlkopf (Angioödem) oder Hautausschlag reagiert haben
  • bei Magen- und Darmgeschwüren
  • bei Leber- und Nierenversagen
  • bei schwerer, nicht durch Medikamente einstellbarer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz)
  • bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung
  • wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen
  • in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft (s. Abschnitt Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit)
  • von Kindern und Jugendlichen unter 12 Jahren
  • von Kindern und Jugendlichen mit Windpocken oder Grippe-ähnlichen Erkrankungen, da das Risiko besteht, ein Reye-Syndrom zu entwickeln.

In Fällen von seltener angeborener Unverträglichkeit gegenüber einem der Hilfsstoffe, sollten THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten nicht angewendet werden.

Eine übermäßige Aufnahme von Coffein (z. B. in Kaffee, Tee, Nahrungsmitteln und anderen Arzneimitteln und Getränken) sollte während der Einnahme von Thomapyrin® CLASSIC Schmerztabletten vermieden werden (s. Abschnitt Wenn Sie eine größere Menge THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten eingenommen haben, als Sie sollten).

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten ist erforderlich,

  • bei gleichzeitiger Therapie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z. B. Cumarinderivate, Heparin), Thrombolytika oder bestimmten Antidepressiva (selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer, SSRI)
  • bei Asthma bronchiale, Heuschnupfen oder Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen)
  • bei einer Überempfindlichkeit (z. B. Hautreaktionen) gegen andere Entzündungshemmer/Antirheumatika (sog. Analgetika-Intoleranz/Analgetika-Asthma)
  • bei chronischen oder wiederkehrenden Magen- oder Darmbeschwerden
  • bei Magen-Darm-Geschwüren in der Vergangenheit, Magen-Darm-Blutungen oder -Durchbrüchen
  • bei Nierenfunktionsstörungen oder vorgeschädigter Niere
  • bei Leberfunktionsstörungen (z. B. durch chronischen Alkoholmissbrauch oder Leberentzündungen)
  • bei Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel
  • bei Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
  • vor Operationen
  • bei Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)

Wird die empfohlene Dosis überschritten, können Leberschäden die Folge sein.

Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass gleichzeitig angewendete Arzneimittel kein Paracetamol enthalten.

Die hoch dosierte, nicht bestimmungsgemäße Langzeitanwendung von Schmerzmitteln kann bei vorbestehender Nierenschädigung das Risiko des Fortschreitens der Erkrankung erhöhen.

Bei längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. In solchen Fällen darf ohne eine ärztliche Beratung keine weitere Einnahme des Schmerzmittels erfolgen.

Bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, vegetative Symptome, Muskelschmerzen und Nervosität auftreten. Diese Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.

Bei ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeits reaktion nach Einnahme von THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten muss die Therapie abgebrochen werden.

Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei vorbelasteten Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.

THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten können die Anzeichen einer Infektion überdecken. Wenn während der Anwendung Zeichen einer Infektion (z. B. Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte daher unverzüglich der Arzt zurate gezogen werden.

Patienten, insbesondere in höherem Alter, sollten jedes ungewöhnliche Symptom im Bauchraum insbesondere am Anfang der Therapie melden, weil Blutungen, Geschwürbildung und Durchbrüche im Magen-Darm-Bereich in Zusammenhang mit der Einnahme von nicht-steroidalen Antirheumatika berichtet wurden, die lebensbedrohlich sein können. Beim Auftreten von Blutungen oder Geschwüren im Magen-Darm-Bereich muss die Anwendung von THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten beendet werden.

Kinder

THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten sollen wegen des Anteils an Acetylsalicylsäure bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen, z. B. auch Windpocken, nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen, Kopfschmerzen oder Bewusstseinsbeeinträchtigungen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms sein, einer sehr seltenen, aber u. U. lebensbedrohlichen Krankheit, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.

Einnahme von THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln

Acetylsalicylsäure:

Der Acetylsalicylsäure-Anteil kann die Wirkungen und Nebenwirkungen folgender Wirkstoffe verstärken:

  • gerinnungshemmende Arzneimittel (z. B. Cumarinderivate und Heparin), Thrombolytika, bestimmte Antidepressiva (SSRI): erhöhtes Blutungsrisiko
  • Thrombozytenaggregationshemmer (Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutplättchen hemmen), z. B. Ticlopidin
  • bestimmte Schmerzmittel (sog. Nichtsteroidale Antirheumatika, NSARs), Kortikoide oder gleichzeitiger Alkoholkonsum: erhöhtes Risiko von Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Magen-Darm-Blutungen)
  • blutzuckersenkende Arzneimittel
  • Valproinsäure, Methotrexat, Digoxin, Lithium

Der Acetylsalicylsäure-Anteil kann die Wirkungen folgender Wirkstoffe abschwächen:

  • Arzneimittel zur vermehrten Harnausscheidung (Diuretika)
  • Arzneimittel zur vermehrten Harnsäureausscheidung (bestimmte Gichtmittel)
  • Arzneimittel zur Blutdrucksenkung (Antihypertensiva)

Paracetamol:

Durch gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die den Paracetamol-Abbau in der Leber beschleunigen, wie z. B. barbiturathaltige Schlafmittel, Antiepileptika und Rifampicin, können auch durch sonst unschädliche Dosen von Paracetamol Leberschäden hervorgerufen werden; gleiches gilt für andere möglicherweise die Leber schädigende Arzneimittel und bei Alkoholmissbrauch.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen, können Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol verzögert werden.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung führen, wie z. B. Metoclopramid, können Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol beschleunigt werden.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und Zidovudin wird die Neigung zur Verminderung weißer Blutzellen (Neutropenie) verstärkt. Dieses Arzneimittel soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin angewendet werden.

Weitere bekannte Effekte:

  • Probenecid: Verringerte Ausscheidung von Paracetamol, erhöhte Gefahr von Nebenwirkungen
  • Cholestyramin: Verringerte Aufnahme von Paracetamol

Werden über längere Zeit gerinnungshemmende Arzneimittel und Paracetamol gleichzeitig eingenommen, sollte eine ärztliche Überwachung erfolgen.

Die Einnahme von Paracetamol kann die Bestimmung des Gehaltes von Harnsäure und Zucker im Blut beeinflussen.

Coffein:

Coffein vermindert die dämpfenden Wirkungen zahlreicher Substanzen, wie z. B. Barbituraten, Antihistaminika etc. Coffein erhöht die herzschlagbeschleunigenden Wirkungen von z. B. Sympathomimetika, Thyroxin etc. Orale Kontrazeptiva (sog. Pille), Cimetidin, Fluvoxamin und Disulfiram vermindern den Coffein-Abbau in der Leber, Barbiturate und Rauchen beschleunigen ihn. Die Ausscheidung von Theophyllin wird durch Coffein herabgesetzt. Coffein erhöht das Abhängigkeitspotenzial von Substanzen vom Typ des Ephedrin. Die gleichzeitige Verabreichung von Gyrasehemmstoffen des Chinoloncarbonsäure-Typs kann die Ausscheidung von Coffein und seinem Abbauprodukt Paraxanthin verzögern.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Einnahme von THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Während der Anwendung von THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten sollen während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, da die Schwangerschaft und/oder die Entwicklung des ungeborenen Kindes beeinträchtigt werden kann. Sie sollten daher während des 1. und 2. Schwangerschaftsdrittels THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten nur nach Rücksprache mit dem Arzt oder Zahnarzt und nur in der geringsten wirksamen Dosis und für die kürzestmögliche Zeit einnehmen, da es Hinweise auf ein erhöhtes Risiko von Fehlgeburten und Missbildungen gibt. Das Gleiche gilt auch für Frauen mit Kinderwunsch.

In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft sowie während der Geburt dürfen THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten nicht angewendet werden, da ein erhöhtes Risiko von Komplikationen für Mutter und Kind besteht.

Hinweis:
Wird während der Einnahme des Präparates eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu informieren.

Stillzeit

Die Wirkstoffe gehen in die Muttermilch über. Das Befinden und Verhalten des Säuglings können durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeinträchtigt werden. Bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen sollte abgestillt werden.

Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Acetylsalicylsäure gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die weibliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es sind keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen als Folge der Einnahme von THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten bekannt.

Falls Sie Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit, Sehstörungen, Schwindel oder Gleichgewichtsstörungen feststellen, sollten Sie kein Fahrzeug führen und keine Maschinen bedienen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten

Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

3. Wie sind THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten einzumehmen?

Nehmen Sie THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Alter Einmaldosis Maximaldosis proTag (24 Stunden)
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren 1–2 Tabletten
(entsprechend 250–500 mg Acetylsalicylsäure, 200–400 mg Paracetamol und 50–100 mg Coffein)
6 Tabletten
(entsprechend 1.500 mg Acetylsalicylsäure, 1.200 mg Paracetamol und 300 mg Coffein)

Die Maximaldosis pro Tag (24 Stunden) sollte nicht überschritten werden, und der zeitliche Abstand bis zur Anwendung der nächsten Tablette sollte 4–8 Stunden betragen.

THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten sollen ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage oder in höheren Dosen angewendet werden.

Nehmen Sie die Tabletten entweder in etwas Flüssigkeit gelöst oder unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit ein. Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten eingenommen haben, als Sie sollten

Bei einer Überdosierung können anfangs (1. Tag) Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen aber auch Schwindel und Ohrenklingen, auftreten. Trotz Besserung des Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Leberschädigung bis hin zum Leberkoma am 3. Tag kommen.

Eine Überdosierung oder eine lang andauernde, chronische Anwendung kann zu schweren Leberschäden, ZNS-Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Ohrenklingen, Seh- oder Hörstörungen sowie zu Eisenmangelanämie, Störungen des Säure-Basen-Haushaltes und zur Nierenschädigung führen.

Üblicherweise sind frühe Symptome einer akuten Coffeinvergiftung Zittern und Ruhelosigkeit. Vergiftungssymptome durch Coffein (Übelkeit, Erbrechen, verringerter Kaliumblutspiegel, Blutzuckeranstieg, zentralnervöse Symptome, Herz-Kreislauf-Reaktionen bis hin zu Myokardschäden) können zusätzlich auftreten bei Aufnahme großer Mengen in kurzer Zeit.

Als weitere mögliche Symptome einer akuten Vergiftung können Blutzuckerabfall (Hypoglykämie), Hautausschlag sowie Magen-Darm-Blutungen, Hyperventilation und Verwirrtheitszustände in Erscheinung treten. Bei schweren Vergiftungen können Delirien, Zittern, Schüttelkrämpfe, Atemnot, Schweißausbrüche, Flüssigkeitsverlust, Erhöhung der Körpertemperatur und Koma auftreten.

Ein erhöhtes Vergiftungsrisiko, bis hin zu tödlichem Ausgang, besteht für ältere Patienten, Kinder, Patienten mit Lebererkrankungen, chronischem Alkoholkonsum oder chronischer Fehlernährung sowie Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die zu einer Leberschädigung führen können.

Bei Verdacht einer Überdosierung verständigen Sie umgehend – auch bei vorübergehend nachlassenden Beschwerden – einen Arzt und unterlassen Sie jede weitere Medikamenteneinnahme.

Wenn Sie die Einnahme von THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich

Wie alle Arzneimittel können THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Die Aufzählung der folgenden unerwünschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Acetylsalicylsäure sowie mit Paracetamol, auch solche unter hoch dosierter Langzeittherapie.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig:
mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig:
1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich:
1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten:
1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten:
Weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt:
Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Erkrankungen des Blutes und des lymphatischen Systems

Sehr selten:
Blutbildveränderungen (z. B. Verringerung der Zahl der Blutzellen)
Selten bis sehr selten:
Schwere Blutungen, z. B. Hirnblutung, welche im Einzelfall lebensbedrohlich sein kann, insbesondere bei Patienten mit unbehandeltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Medikamenten (s. Kap.2)
Nicht bekannt:
Blutungen wie z. B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder Hautblutungen mit einer möglichen Verlängerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann über 4–8 Tage nach der Einnahme anhalten.

Erkrankungen des Immunsystems

Selten:
Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich allergischer Schock, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf (Angioödem), Verengung der Bronchien, Blutdruckabfall, Atemnot).
Gelegentlich:
Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautreaktionen (z. B. Hautrötung, Nesselsucht)

Erkrankungen der Atemwege

Sehr selten:
Bronchialkrampf bei Patienten die allergisch auf NSARs reagieren.

Erkrankungen des endokrinen Systems

Sehr selten:
verringerter Blutzuckerspiegel

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig:
Schwindel
Selten:
Zittern
Nicht bekannt:
Kopfschmerzen, und geistige Verwirrung, Unruhe, Schlaflosigkeit, gestörtes Hörvermögen, Ohrensausen (Tinnitus)

Erkrankungen der Psyche

Häufig:
Nervosität
Selten:
Erregung

Erkrankungen der Augen

Nicht bekannt:
Sehstörungen

Erkrankungen des Herzes

Gelegentlich:
Herzklopfen
Selten:
Herzrasen

Erkrankungen des Verdauungstraktes

Häufig:
Bauchschmerzen, Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen
Selten:
Magen-Darmblutungen, die bei langfristiger Anwendung eine Eisenmangelanämie hervorrufen können (s. Kap. Besondere Vorsicht bei der Einnahme von THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten ist erforderlich), Magen-Darm-Geschwüre, Durchfall, Ösophagitis.
Sehr selten:
Magen-Darm-Durchbruch
Nicht bekannt:
Magenschleimhautentzündung, Oberbauchbeschwerden

Erkrankungen der Leber und Galle

Sehr selten:
Leberfunktionsstörungen
Selten:
Erhöhung bestimmter Leberwerte

Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes

Selten:
vermehrtes Schwitzen
Sehr Selten:
wurden Fälle von schweren Hautreaktionen berichtet
Nicht bekannt:
Hautausschlag

Erkrankungen der Niere und des Harn ableitenden Systems

Sehr selten:
Nierenfunktionsstörungen

Allgemeine Störungen

Selten:
Erschöpfung

Der Coffeinanteil kann zu Schlaflosigkeit, innerer Unruhe, Zittern, Herzrasen oder Magenbeschwerden führen.

Wenn Sie von einer der genannten Nebenwirkungen betroffen sind, nehmen Sie THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten nicht weiter ein und suchen Sie Ihren Arzt möglichst umgehend auf.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie sind THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten aufzubewahren?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Blister angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Aufbewahrungsbedingungen

Nicht über 30 °C lagern.

6. Weitere Informationen

Was THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten enthalten:

Die Wirkstoffe sind:
Acetylsalicylsäure (Ph. Eur.), Paracetamol, Coffein

1 Tablette enthält 250 mg Acetylsalicylsäure (Ph. Eur.), 200 mg Paracetamol und 50 mg Coffein.

Die sonstigen Bestandteile sind:
Lactose-Monohydrat, Stearinsäure, Maisstärke

Wie THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten aussehen und Inhalt der Packung:

THOMAPYRIN® CLASSIC Schmerztabletten sind in Packungen mit 10 und 20 Tabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
65926 Frankfurt am Main
Postanschrift:
Postfach 80 08 60
65908 Frankfurt am Main
Telefon: 0800 56 56 010
Telefax: 0800 56 56 011

Hersteller

Delpharm Reims
10, Rue Colonel Charbonneaux
51100 Reims
Frankreich

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Juni 2017.

Ergänzende Informationen für den Anwender

In der Thomapyrin® Kombination wirken mehrere Wirkstoffe, nämlich Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol und Coffein, zusammen. Dies trägt zur schnellen Linderung der Schmerzen bei.
Mehr Informationen finden Sie unter www.thomapyrin.de



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