Autogenes Training

Autogenes Training hilft bei Kopfschmerzen

November 2018

Depressionen lindern, Ängste vertreiben, Schlaflosigkeit bekämpfen – das autogene Training wird bei vielen unterschiedlichen Leiden angewendet. Und auch bei Kopfschmerzen kann die, aus der Hypnose herausentwickelte Entspannungsmethode helfen!1
Dabei wirkt es besonders gut, wenn es in Kombination mit anderen Therapieverfahren, wie zum Beispiel dem Biofeedback eingesetzt wird.

So funktioniert das autogene Training:

Während dieser erfolgreichen Entspannungsmethode wird durch Autosuggestion, ähnlich der Hypnose, ein Schwere- und Wärmegefühl im Körper, sowie eine Kühle im Kopfbereich erzeugt, das die Entspannung des Körpers einleitet. Hierbei wird durch sieben verschiedene Übungsteile der Schwerpunkt sowohl nacheinander auf einzelne Körperregionen, als auch auf immer wiederkehrende autosuggestive Sätze – sogenannte monotone Formeln – gelegt. Angefangen wird mit der Schwere-Übung, die ein Schweregefühl in den anvisierten Körperteilen auslösen soll. Anschließend folgt die Wärme-Übung mittels derer begleitet durch die Formel Die Arme und Beine sind ganz warm die Durchblutung des Körpers angeregt wird. Die darauffolgende Atem-Übung steigert die Entspannung durch gezielte Atemtechniken. Anschließend folgt die Herz-Übung. Hier liegt der Fokus auf einem ruhigen und gleichmäßigen Herzschlag. Die sechste Übung nennt sich Sonnengeflechtsübung. Mittels der Formel Mein Leib ist strömend warm wird sich auf die Körpermitte konzentriert. Die letzte Übung ist die Kopf-Übung. Sie hilft der Konzentration auf eine kühle Stirn.

Übrigens: Weitere Entspannungsmethoden, zum Beispiel die progressive Muskelentspannung nach Jacobson, finden Sie auf kopfschmerzen.de.

  • 1 Eunju S et al. Complement Ther Med. 2018; 39: 62–67

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